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Produktionen

Märchengericht [Aktionsraum]

Im September / Oktober 2017 wird das Märchengericht innerhalb des Projekts „Der Fahrende Raum“ zusammen mit und von Kindern und Jugendlichen und im Austausch mit Gerd Grüneisl (Künstler und Mitbegründer der Aktionspädagogik) neu interpretiert. Zusammen mit dem eingeladenen Künstler Jonathan Penca befrägt das Märchengericht in einer aktionstheatralen Aneignung über vier Wochen hinweg Wahrheitsregime und die Märchen auf Recht und Gerechtigkeit. Dabei entstehen Videos, sowie Bildkulissen, Kostüme und Tableau vivantes (Lebende Bilder) mit und von den beteiligten Kindern, Jugendlichen, sowie mit eingeladenen Schulklassen. Zur Verhandlung und Aufführung kommen dabei die Märchen Ali Baba und die 40 Räuber, Des Kaisers neue Kleider, Der Zaunkönig, Der gestiefelte Kater, Die zehnte Tochter (aus dem Slowenischen übersetzt von Katja Kobolt), Hensel und Gretel, Die Katze und die Maus, sowie eigene Erzählungen der beteiligten Kinder und Jugendlichen.

Alex Wissel und Maximiliane Baumgartner haben eine Wandmalerei entwickelt, die Elemente des Märchengerichts mit ihren Beobachtungen aus dem NSU-Prozess in München verbindet.