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Juli
Cyborg Disko Werkstatt – Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche
Residency | SchwarmStoff – Who do we become, when we lean onto each other
Residency – Phasenweise Nicht Produktiv

Residency – Phasenweise Nicht Produktiv

Performance und Vermittlung

Der Fahrende Raum (Residency | art education and production within the social sphere,) mit Unterstützung der Villa Waldberta, einem Künstlerhaus der Landeshauptstadt München.

 

 

Aktionsprogramm im Juni/Juli mit den Gastkünstlerinnen Eva Egermann, Karolin Meunier, Romy Rüegger, sowie gemeinsame Recherche für einen Aktionstag im November in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste München.

„Phasenweise Nicht Produktiv“ ist ein Projekt zwischen Karolin Meunier (Akademie der Bildenden Künste München) und dem Fahrenden Raum. Dabei geht es um den Versuch, einen Bogen zu spannen zwischen einem erweiterten Begriff von Performance als künstlerischer Form und der Vermittlung als performativem Akt.
Ein Fokus liegt auf den strukturellen Bedingungen der beiden Arbeitsfelder: welche sozialen, ökonomischen und räumlichen Hierarchien oder unhinterfragte Standards zeigen sich darin? Um unterschiedliche Vorstellungen von Produktivität und Zeitlichkeit geht es auch in dem von Karolin Meunier in Zusammenarbeit mit Maximiliane Baumgartner angebotenen begleitenden Seminar „Phasenweise nicht produktiv“ an der Kunstakademie München. Mit Studierenden wird ein gemeinsamer Aktionstag im Herbst 2018 inhaltlich vorbereitet. Die Kooperation stellt eine Verbindung her zwischen den angehenden Kunstpädagog*innen und Künstler*innen und dem Programm des Fahrenden Raums, dessen Praxis historische und aktuelle Formen der Aktionsraumpädagogik befragt.

Karolin Meunier ist Künstlerin und Autorin in Berlin. Sie unterrichtet als künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München und ist Mitglied von b_books, Verlag und Buchladen in Berlin, sowie dem feministischen Film- und Videoverleih Cinenova in London. Ihre Performances, Texte und Videoinstallationen verhandeln den sprachlichen Zugriff auf Erfahrung durch kulturelle Praktiken wie in Übersetzungen, Gesprächen, Lerntechniken, Bewegungsstudien oder räumlichen und institutionellen Setzungen.

 

Eva Egermann lebt in Wien. Sie arbeitete in verschiedenen Medien und Kollaborationen (wie z.B. der Manoa Free University oder der Gruppe Girls on Horses) an künstlerischen Projekten, Publikationen oder Ausstellungen. Egermann lehrte an Hochschulen in Wien, Linz, Luzern und Innsbruck und war Teil der Forschungsgruppe von „Model House. Mapping Transcultural Modernisms“. In recherche-basierten künstlerischen Projekten beschäftigt sie sich mit Aneignungen, Sozialen Bewegungen und Popkulturen, die mit Krankheit und Behinderung zu tun haben. Verschiedenste Materialien finden sich in ihren Projekten wieder, reinszeniert, überarbeitet, zum Beispiel in Form des Crip Magazin, das sie herausgibt.

 

Romy Rüegger ist Künstlerin, lebt in Zürich und Berlin. In Performances, Audioarbeiten und Texten arbeitet sie mit der Überlagerung und Montage von historischen und architektonischen Räumen und entwickelt dabei Gegenerzählungen als Orte des Hörens, Verlernens und Imaginierens. Zusammen mit anderen Künstlerinnen entwickelt sie Veranstaltungsreihen und künstlerische Plattformen, die soziale Machtstrukturen als gegendert und rassifiziert adressieren.

Alle drei eingeladenen Künstlerinnen sind Stipendiatinnen des Künstlerhaus Villa Waldberta der Landeshauptstadt München.