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DAS FEST IM FALSCHRUMENHAUS

DAS FEST IM FALSCHRUMENHAUS

27.09.2020, 15-19 Uhr

Eine Ausstellung mit den Teilnehmer*innen des Fahrenden Raums und den beteiligten Künstler*innen und Pädagog*innen.

Mit Vera Brosch, Eva Burkhardt, Sarah Doerfel, Magdalena Enzinger, Rachel Fäth, Jonathan Göhler, Gerd Grüneisl, Jonathan Penca, Mako Sangmongkhon und Sarah Schrenk.

Maximiliane Baumgartner, Ludwig Bader und Leo Heinik stellen in diesem Rahmen die Flugschrift #4 AKTONSRÄUME. SPIELSTRUKTUREN UND KINDERÖFFENTLICHKEIT vor.

Bei den Angeboten im Fahrenden Raum gelten die Hygiene- und Abstandsregeln: Haltet bitte mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander und tragt im Innenbereich einen Mund-Nasen-Schutz. Im Zuge der Meldepflicht im Verdachtsfall von Corona- Infektionen wird eine Anwesenheitsliste mit den Kontaktdaten aller Besucher*innen geführt. Die erhobenen Daten werden der DSGVO entsprechend vertraulich behandelt und nach einem Monat gelöscht.

Wie können wir neue Blicke finden und zulassen – individuell und gemeinsam mit anderen? Das ist die Frage, mit der sich Der Fahrende Raum in seinem dritten Programm im September 2020 beschäftigt.
Seit der Corona-Pandemie scheint die Welt aus den Fugen. In der Öffentlichkeit werden Forderungen laut, diesen Zustand zu nutzen und so auf den ersten Blick unterschiedliche Phänomene wie Klimakrise, Digitalisierung, Rassismus, Verkehr oder Arbeitsschutz neu zu denken und anzugehen. Dabei sehen wir mit der Corona-Brille anders als davor: Nicht die Probleme haben sich verändert, sondern die Perspektiven darauf.

Ausgehend von dem Text „Das Falschrumehaus“, der 2019 im Aktionsraum „Café Größenwahn – Eine Künstler*innenkolonie“ entstanden ist, inszenieren wir einen auf dem Kopf stehenden Raum in der mobilen künstlerischen Spielarchitektur. Die Künstler*innen des Fahrenden Raums nehmen dies als Ausgangspunkt, um gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ähnliche Perspektivenwechsel zu überlegen: subjektive (Fotografie, Film, Erzählungen, Kartografierung), objektive (Bauen und dann Neuanordnung von Objekten: Cutten, Verzerren, Vergrößern, Verkleinern, Umstülpen, Recyclen usw.), gemeinschaftliche (Tanz, Oper, Performance) und gesellschaftliche (Regeln, Traditionen, Kommunikationsformen, Sprachen). Dabei werden die absurdesten Ideen ernst genommen und finden materiell, sichtbar und erlebbar zu einem neuen Raum zusammen, der aus vielen Einzel- und Gemeinschaftsperspektiven besteht und sich ständig weiterverändert.
Beim FEST IM FALSCHRUMENHAUS werden neben den Werken der Teilnehmer*innen auch Arbeiten der beteiligten Künstler*innen des Fahrenden Raums 2020 gezeigt: Vera Brosch, Eva Burkhardt, Sarah Doerfel, Rachel Fäth, Jonathan Göhler, Gerd Grüneisl, Jonathan Penca, Mako Sangmongkhon.