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Samstag, 7. Dezember, 19 Uhr
Vortrag von Carmen Mörsch – „Die Remise“
Sonntag, 8. Dezember, 10-16 Uhr
Workshop von greater form – Wo fängt Teilhabe an?

Residency – Figure Freimann – From Story to Action

Residency | art education and production within the social sphere

Von Mai bis Juli sind im Rahmen von DER FAHRENDE RAUM – Residency | art education and production within the social sphere Margarita del Carmen, Kristian Byskov, Vladas Suncovas und Martin Haufe (Künstler*innen- und Kunstvermittler*innen-Gruppe aus Kopenhagen/ Vilnius/ Leipzig) zu Gast.

In ihrem offenen Spielraum Figur Freimann erforschen die Künstler*innen zusammen mit Kindern und Jugendlichen mit Hilfe einer situativen Wortwerkstatt und performativen Mitteln verschiedene Aspekte der Stadtteilgeschichte und ihrer Plätze. Ergebnisse dieser Forschung werden in ein performatives Geschichtenerzählen auf einer eigens dafür von den Künstler*innen entworfenen ausklappbaren Bühne münden.

Kristian Byskov, Margarita del Carmen (Kopenhagen), Martin Haufe (Leipzig) und Vladas Suncovas (Vilnius) sind eine Gruppe von Künstler*innen die sich in ihren kollektiven Arbeitspraxen zwischen Pädagogik, Politiken des Raumes und bildender Kunst bewegen. Gefunden hat sich die Gruppe während des Studiums an der Royal Danish Academy of Fine Arts Copenhagen im Department Walls and Space, bereits während des Studiums gab es verschiedene Kollaborationen mit der Klasse von Stephan Dillemuth der Akademie der Bildenden Künste München. Unter dem Arbeitstitel Figur Freimann bringen sie Methodiken aus dem Feld von practise-based-Research, Partizipation und Bürgerbeteiligung mit dem Design öffentlicher Räume zusammen. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf den Teilnehmer*innen und lokalen Akteur*innen öffentlicher Räume zu vermitteln, dass sie einen Gestaltungsspielraum besitzen um selbstbestimmt Design-Prozesse in ihrer Lebenswelt zu initiieren.

Links:

Kristian Byskov: practicalfolly.net

Martin Haufe: islandofopenprocess.net

Wichtige Bedingung dafür ist, dass sie sich bewusst über ihre individuellen und kollektiven Bedürfnisse sind. Einen solchen Prozess anzustoßen ist eine komplexe und vielschichtige Aufgabe bei dem die Gruppe (etablierte) Methodiken aus dem Feld des Forum-Theater, Mediation und bürgerlicher Partizipation nutzt, als auch freiere experimentelle Methoden aus den Feldern visuelle Kunst und sustainable Design (auf Nachhaltigkeit angelegte Design-Konzepte) entwickelt und anwendet.

In den letzten fünf Jahren hat die Gruppe bereits in vielfältigen Kontexten zusammen gearbeitet, Ausstellungen, Workshops und andere experimentelle Vermittlungsformate initiiert und greift damit auf vielfältige Erfahrungen im Umgang und der Leitung von Gruppen zurück.